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Therapie in Hypnose

Nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung e.V. (GTH) 

Die Therapie in Hypnose ist eine einzigartige Möglichkeit in tiefere Bewusstseinsschichten vorzudringen und sich dadurch selbst immer besser zu verstehen. Es bleiben sowohl der freie Wille, das Bewusstsein als auch die Erinnerung an das erhalten, was während der Hypnose an Eindrücken und Botschaften aus tieferen Bewusstseinsebenen auftaucht und mit Hilfe des Hypnosetherapeuten analytisch bearbeitet wird. Dabei können innere Konflikte nicht nur erkannt, sondern auch gelöst werden. Es ist ein Weg zur Gesundung und gleichzeitig auch zu geistigem Wachstum und Reife.

Bei der GTH kommen im wesentlichen zwei Therapieformen zur Anwendung:

  • Die "lebensgeschichtlichen Analyse in Hypnose". Hierbei wird die ganze Lebensgeschichte des Patienten analytisch-therapeutisch in Hypnose angeschaut, und zwar von der aktuellen Lebenssituation ausgehend bis in die frühesten Phasen der Kindheit zurück. Unbewusste Ursachen von Erkrankungen verdeutlichen sich und werden in Therapieschritten aufgearbeitet. Im Schnitt wird für ein Lebensjahr eine Therapiesitzung gerechnet.
  • Die "Fokalanalyse in Hypnose", die im Schnitt mit 5 bis 20 Sitzungen auskommt. Dabei steht immer ein "Focus"  (Herd / Brennpunkt; z.B. eine bestimmte Angst nach einem Unfall, Flugangst, Konflikte in Partnerschaft, Familie und Beruf) im Zentrum der Therapie. Die Fokalanalyse ist vor allem bei isolierten seelischen oder psychosomatischen Störungen - bei ansonsten harmonischer Lebensführung – indiziert.

Eine Hypnosesitzung dauert durchschnittlich 60 Minuten. 

Die Häufigkeit und die Gesamtzahl der Sitzungen richten sich nach dem, was therapeutisch erreicht werden soll, sowie nach den persönlichen Gegebenheiten des Patienten.

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